GFS (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen)

 

Die GFS ist eine Art der Leistungsbeurteilung im Schulsystem von Baden-Württemberg. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler selbstständig ein Thema erarbeiten und ihre Ergebnisse darstellen. An manchen Schulen werden auch die Begriffe „Gleichwertige Leistungsfeststellung“ (kurz GLF), „Zusätzliche Lernleistung“ (kurz ZL oder ZLL), „Gleichwertige Schülerleistung“ (kurz GSL), „Hausarbeit mit Präsentation“ (HaP) oder „Allgemeine Lernleistung“ (kurz AL) verwendet. Die GFS soll das selbstständige Arbeiten, die Methoden- und die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern. Eine GFS kann dabei mehrere Formen annehmen: Referate, schriftliche Hausarbeiten, Projekte (z. B. experimentelle Arbeit), mündliche Prüfungen oder auch andere Formen der Präsentation.

In den Realschulen wird in der Regel eine Präsentation erwartet, die sich am ehesten mit einer Schulstunde unter der Leitung des referierenden Schülers vergleichen lässt. Dabei wird oft die Nutzung von Medien verlangt, wie etwa Tageslichtprojektoren, eine via Beamer gezeigte Präsentation, kurze Filmausschnitte, Plakate und Tafelanschriebe. Nach Abschluss der GFS findet die Benotung statt, wobei das Gesehene und Gehörte kurz in der Klasse diskutiert wird.

Die einzelnen Bedingungen werden durch die Lehrkraft festgelegt. So variiert beispielsweise die vorgegebene Dauer eines Vortrages zwischen wenigen Minuten und mehreren Schulstunden. An der Weiherhof-Realschule gilt der für die GFS eigens erstellte „GFS-Fahrplan“!